

In der Gesundheitspolitik ist nichts beständiger als der Wechsel der Strukturen. Auch die neue Koalition hat neue Vorstellungen. Neue Gesetze und neue Verordnungen werden – wie immer – die Gesundheitszentren vor neue Herausforderungen stellen. Die Allgemeinplätze im Koalitionsvertrag werden sicherlich konkretisiert und in Gesetze und Versorgungen umgesetzt. Aber grundlegende Hoffnungen, dass sich die Situation in unseren Einrichtungen verbessert, sind noch zu früh.
Wir müssen mit den Herausforderungen zurecht kommen:
• Verkraften der Personalkostensteigerungen aus dem Tarifabschluss 2008/2009
• Verbesserung der Angebotsstrukturen in unseren Häusern
• Ansiedlung von Facharztpraxen bei den Krankenhäusern
• Weiterentwicklung der bereits erreichten Synergieeffekten bei Verwaltung und Organisation
Die Einrichtungen des Kreises (Krankenhäuser in Weinheim, Schwetzingen, Sinsheim und Eberbach, Pflegeheime in Weinheim, Sinsheim, Schwetzingen und Nußloch) sind dabei auf einem guten Weg.
• Facharztpraxen wurden bereits bei unseren Häusern in Schwetzingen und Sinsheim realisiert. Gleiches steht beim Kreiskrankenhaus Weinheim an.
• Ein Linksherzkathedermessplatz wird voraussichtlich beim Krankenhaus Eberbach entstehen.
• Die Organisation der Häuser wird ständig überprüft und verbessert.
Im Kreishaushalt 2010 werden 3,75 Millionen € als Zuschüsse für die Investitionen zur Verfügung gestellt. Allerdings: Betriebsverluste entstehen voraussichtlich nicht. Damit der Kreis auch künftig die Grund- und Regelversorgung in seinem Gebiet sicherstellen kann, werden auch künftige Investitionszuweisungen notwendig werden.